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Optimales Scannen
Vorallem das Scannen von gedruckten Bildern führt wegen des Druckrasters
häufig zu Problemen. Ein optimales Ergebnis beim Einscannen
von Rastervorlagen (Bücher, Zeitschriften etc) erhalten Sie mit Photoshop
so:
- Einscannen mit hoher Auflösung und Farbtiefe
(600dpi, 24 bit), so dass der Druckraster vollständig aufgelöst
wird. Dadurch wird die komplette Bildinformation zur weiteren Verarbeitung
verfügbar.
Tipps:
- Keine Schärfung durch die Scannersoftware vornehmen, die im
Photoshop eingebauten Funktionen sind qualitativ bedeutend besser!
- Ein alter Trick: Wenn die Schrift bei dünnem Papier durchscheint,
hilft ein dahinter gelegtes schwarzes Papier. Dies ergibt einen gewissen
Grauschleier, der aber beim Einstellen des Tonwertbereichs wieder
verschwindet.

- Entfernen des Druckrasters mit der Funktion "Filter-Gauss'scher
Weichzeichner". Gehen Sie an die Grenze, bei der der Raster überall
verschwindet. Sie erkennen dies daran, dass keine diagonalen Linien
mehr sichtbar sind. Geben Sie dann noch 0.1-0.2 Pixel zusätzlich
als Reserve.
- Verkleinern des Bildes in 90% Schritten auf seine
endgültige Grösse. Dies bringt vor allem bei scharfen Linien
eine bessere Schärfe als eine direkte Verkleinerung auf die Zielauflösung.
- Einstellen der Tonwertbereichs mit "Bild-Einstellen-Tonwertkorrektur",
um aus Hellgrau Weiss zu machen, und den Tonwertbereich von Weiss bis
Schwarz komplett zu benutzen.
Tipp: Das weisse Papier taucht im Histogramm meist in Form eines "Turms"
auf der rechten Seite auf. Stellen Sie den Weissregler an den linken
Rand dieses Turms, um den hässlichen grauen Schleier beim Ausdrucken
zu vermeiden.
- Kontrastverstärkung mit der Funktion "Filter-Scharfzeichnen-Unscharf
maskieren".
- Speichern im richtigen Bildformat: Wenn Sie das
Bild sicher(!?) nicht mehr verändern möchten,
können Sie es als platzsparende JPEG Datei archivieren. Im Zweifelsfall
benützen Sie besser das TIF Format (mit LZW Kompression). Das braucht
zwar mehr Platz, dafür können Sie die Datei später beliebig
oft in der Bildbearbeitung verändern.
Vorsicht: JPEG Dateien verlieren bei jedem Speichervorgang
Informationen, was man erst merkt, wenn das Bild unrettbar verdorben
ist!
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